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Neuerungen im Seefunk


Im Juni 2013 hat sich das Genehmigungsverfahren für Seefunkanlagen geändert.

1. Die Genehmigungsurkunde zur Errichtung und für den Betrieb der Seefunkstelle, bisher „Frequenzzuteilung“ genannt, heißt nun „Nummernzuteilung“. (Diese Bezeichnung hängt mit den MMSI- bzw. DSC-/ATIS-Nummern zusammen, die mit der Zulassungsurkunde vergeben werden.)

2. Die bisherigen „Frequenzzuteilungen“ behalten weiterhin ihre Gültigkeit.

3. Bei den Nummernzuteilungen werden nicht mehr wie früher die einzelnen Gerätenamen (z.B. Icom ICM323) aufgeführt, sondern lediglich der Frequenzbereich des jeweiligen Seefunkgerätes. Das ist für uns von Vorteil, wenn ein Gerät schadhaft geworden sein sollte und durch ein neues ersetzt werden muss, der alte Gerätetyp jedoch nicht mehr verfügbar ist. Bisher musste in solch einem Fall eine neue Urkunde mit der neuen Gerätebezeichnung kostenpflichtig ausgestellt werden.

4. Wird eine bestehende Seefunkstelle mit „Frequenzzuteilung“ um ein Gerät erweitert (z.B. AIS-Transponder), das noch nicht in der Genehmigungsurkunde aufgeführt ist, soll dies der Bundesnetzagentur vom Bootseigner mitgeteilt werden. Hintergrund hierfür ist, dass die Datensätze für die Bundesnetzagentur und die Rettungsorganisationen (z.B. DGzRS) aktualisiert werden.

5. Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass es bei Kontrollen der Funkanlagen im Ausland jedoch zu Problemen mit der alten Frequenzzuteilung führen kann, wenn die Seefunkstelle über andere Geräte verfügt, als in der Frequenzzuteilung angegeben ist. Bei Auslandsfahrt empfiehlt die Bundesnetzagentur daher die Umschreibung von der alten Frequenzzuteilung auf die Nummernzuteilung.

Unabhängig von den o.g. Änderungen dürfen auch zukünftig nur geprüfte und zugelassene Anlagen für Seefunk zum Einsatz kommen.

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